Burgwedel, 6. Mai 2020. Nachdem 2017 bekannt wurde, dass die Sprungturmanlage nicht mehr nutzbar ist, weil sie eine DIN-Norm nicht erfüllt hatte, wurde der Sprungbereich im Frühjahr 2018 gesperrt. Seitdem ist das Freibad nur noch eingeschränkt nutzbar und es fehlt eine wesentliche Attraktion.

In ihrer gestrigen Videokonferenz waren sich die drei stellvertretenden CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Christoph Hanne, Marc Sinner und Ortrud Wendt einig, dass die CDU Burgwedel von der Stadtverwaltung erwartet, dass sie die Corona-bedingte Zwangspause des Freibadbetriebs noch in dieser Saison nutzen sollte. „Es ist der geeignete Zeitpunkt, um das lange bekannte Problem der Sprunganlage zu beheben“, findet Ortrud Wendt.

Selbst wenn ein eingeschränkter Betrieb während der Corona-Zeit unter strengen Auflagen möglich werden sollte, so hält die CDU den Zeitpunkt jetzt für optimal, die Sprunganlage instand zu setzen. Ausreichend Vorbereitungszeit dafür hat es gegeben. „Langfristig gesehen wird der Schwimmbetrieb insgesamt weniger als in jeder normalen Freibadsaison gestört“, ist sich Marc Sinner sicher, der auf diese Problematik nicht nur von seinen Kindern hingewiesen wurde.

Es besteht bisher parteiübergreifend im Rat Konsens, die Sprunganlage zu erhalten und wieder als Attraktion zu beleben. Dafür ist eine Schließung des Freibads während der frostfreien Zeit und damit auch während der Freibadsaison leider unvermeidlich. „Aus Sicht der CDU ist dieses „Corona-Jahr“ der richtige Zeitpunkt, wenn wir in Zukunft das Freibad wieder vollständig nutzen wollen“, appelliert Christoph Hanne. Insbesondere für Jugendliche sei die Sprunganlage eine wesentliche Attraktion in Burgwedel.

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