Mit großer Verwunderung hat Ortsratsherr Joachim Schrader (CDU) aus der Zeitung entnommen, dass der  Schützenverein Engensen wegen des nicht genehmigten Schützenumzuges ein Bußgeld in Höhe 40 Euro bezahlen soll.

„Ich habe zunächst gedacht, das Ganze wäre ein Witz. Die Polizei, als möglicherweise ausführendes Organ des Bußgeldbescheides, tut damit sicherlich nur ihre Pflicht. Sie trifft absolut keine Schuld. Allein die Region Hannover hätte diesen Schildbürgerstreich verhindern können“, sagt Joachim Schrader.

Schrader ist sich auch mit Ortsbürgermeister Friedhelm Stein einig, dass man hier schon fast von Verwaltungsdiktatur sprechen könne.

Selbst ein Regions- (und Landtags-)abgeordneter Rainer Fredermann ist gegen diese Art von Behördenwillkür offensichtlich machtlos.

„Für Politikverdrossenheit ist dieses Vorgehen ein hervorragender Nährboden. Aber das sind wir von der Region Hannover ja gewohnt. Bei dem Verbot der Nutzung des neuen Engenser Bürgersteiges durch Radfahrer war es genauso und auf unseren Antrag vom Oktober 2018 (!!!) auf ein Schild „Vorsicht Kinder/Kindergarten“ in der Waldstraße vor dem Engenser Kindergarten hat die Region bis heute nicht einmal geantwortet. Ich habe dem Schützenverein Engensen 40 Euro als Spende überwiesen und hoffe trotzdem, dass kein Bußgeldbescheid ergeht.“, ergänzt Schrader.

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